WUZ WUZ Geschäftsstelle Paderborn

Die Idee der gesamtökologischen Bauens

Energiebilanz

Herstellung-Nutzung-Entsorgung

  • Die Basis der Bewertung eines Gebäudes hinsichtlich seiner ökologischen Eigenschaften war in der Vergangenheit häufig nur der Heizwärmebedarf. Dementsprechend beziehen sich Begriffe wie Null- oder Niedrigenergiehaus ebenfalls nur auf die zum Betrieb des Gebäudes notwendige Energie für die Beheizung. Dieses führt bei vielen Baumaßnahmen zu erheblichen Fehleinschätzungen des Energiebedarfsstandards.
  • Allein der Herstellungsenergiebedarf der Baumaterialien für ein durchschnittliches in Stein- oder Betonbauweise errichtetes Gebäude entspricht dem Heizenergie- und Strombedarf des Gebäudes für ca. 20 Jahre.
  • Dementsprechend kann erst durch eine konsequente gesamtökologische Betrachtung des gesamten Lebenszyklusses eines Bauvorhabens, beginnend mit den energetischen Aufwendungen für die Herstellung und den Transport der Baumaterialien, über die Nutzungsphase mit all ihren Facetten bis hin zum Abriss, eine belastbare Aussage über den wirklichen Energiebedarf des Gebäudes getroffen werden.
  • Die nebenstehenden Abbildungen verdeutlichen, dass eine ausschließliche Betrachtung des Nutzungsenergiebedarfs für eine ganzheitliche und damit nachhaltige energetische Betrachtung nicht ausreicht. Erst eine deutliche Verringerung des Energieeinsatzes in den Bereichen Herstellung, Nutzung und Rückbau ermöglicht es von einem echten Niedrigenergiehaus im wahrsten Sinne des Wortes zu sprechen.

Alle im Rahmen des -Gesamtökologischen Bauens- geplanten und erstellten Projekte werden durch das Institut für Gesamtökologischen Wohnungsbau - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Voß wissenschaftlich begleitet.

Institut für Gesamtökologischen Wohnungsbau

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Voß

Institutsleitung: Dr.-Ing. Dirk Prior

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