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Neue Werkstoffe für die additive Fertigung

Die additive Fertigung also das „3D-Drucken“ von Metallen wird heute verstärkt zur Fertigung von Prototypen oder Serien mit kleinen Stückzahlen eingesetzt. Derzeit ist der am häufigsten genutzten Vorteile die praktisch unbegrenzte gestalterische Freiheit dieses Verfahrens. Additive Fertigung bietet darüber hinaus aber noch zahlreiche weitere Vorteile, wie zum Beispiel die lokale Anpassung des Bauteils an den vorliegenden Belastungszustand durch die Erzeugung von kristallographischen Texturen. Weiterhin lassen sich auch neue Legierungen, die sonst nicht über eine schmelzflüssige Phase verarbeitet werden können wie zum Beispiel Eisen-Silber-Legierungen erzeugen. In der Arbeitsgruppe Materialwissenschaften werden diese und weitere neue Legierungen für Anwendungen als Funktionswerkstoffe oder Biomedizinmaterialien erforscht.

Additiv gefertigte Bauteile können zur Gewichtsreduzierung im Inneren als Stabwerke gefertigt werden (REM Aufnahme)
Übergang zwischen zwei unterschiedlichen Legierungen die gemeinsam zu einem hybriden Bauteil mit lokal angepassten Eigenschaften verarbeitet wurden (EBSD-Mapping)

Leuders, S.; Vollmer M.; Brenne F.; Tröster T.; Niendorf T.: Fatigue strength prediction for titanium alloy TiAl6V4 manufactured by selective laser melting. Metallurgical and Materials Transactions A. 2015; 46/9, pp. 3816-3832. DOI: 10.1007/s11661-015-2864-x

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